Senioren – Info – Brief 3/2016

Liebe Seniorinnen und Senioren,

mit dem letzten Seniorenbrief für das Jahr 2016 möchte ich Sie zu unserer Weihnachtsfeier einladen. Die Feier wird am 6.12.2016 wieder im großen Saal der Handwerkskammer stattfinden. Wir beginnen um 11.00 Uhr, der Einlass ist ab 10.30 Uhr möglich.

Nach einem Sektempfang und meiner Begrüßung wird der Leiter des Amtes für Justizvollzug und Recht, Herr Dr. Schatz, uns über die neuesten Vorhaben der Behörde berichten.

Ab 12.00 Uhr folgt das Weihnachtsmenü, das sich wie folgt zusammensetzt:

Cremesuppe von der Steckrübe, Geschmorte Entenkeule mit Orange-Honigjus, Apfelrotkohl und Knödel und zum Abschluss Panna cotta.

Nach dem Essen gibt es eine schöne Überraschung. Nur so viel: Wir werden unterhalten, können mitsingen und tanzen.

Der Abschluss wird dann wieder die beliebte Kaffeetafel sein.

Ich hoffe, das Programm gefällt Ihnen, und ich darf Sie am 6.12. begrüßen. Die Einladung zur Feier finden Sie im Anhang.

Sollten Sie nicht an der Feier teilnehmen, wünsche ich Ihnen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in das Jahr 2017. Bleiben Sie gesund.

Ihr

Hans-Georg Baatz


Aus dem dbb

Der dbb hat einen Dokumentenordner mit dem Titel „Für den Notfall“ herausgegeben. Mit diesem Dokumentenordner sind die Nutzerinnen und Nutzer besser für den Notfall gewappnet.

Es ist immer leichter, wichtige Unterlagen und Informationen im Vorfeld zu sammeln und zu ordnen und so den Personen, die im Notfall die Betroffenen unterstützen, das mitunter mühsame Zusammensuchen notwendiger Unterlagen zu ersparen.

Der Ordner „Für den Notfall – ein Dokumentenordner für Jung und Alt“  kann beim dbb verlag (Friedrichstraße 165 in 10117 Berlin, Tel.: 030/726 191 70 und Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bestellt werden.

Der Versand erfolgt durch den dbb verlag direkt an die Einzelmitglieder gegen Barzahlung eines Betrages in Höhe von 7,90 Euro pro Ordner.

Klaus Neuenhüsges


Auf ein Wort

Der Hamburger Justizvollzug ist trotz der desolaten Personalsituation noch immer sehr leistungsfähig. Es herrscht eine starke Solidarität unter den Kolleginnen und Kollegen.

Nicht nur die besondere Situation in der JVA Fuhlsbüttel und der sozialtherapeutischen Anstalt Hamburg aus dem August hat dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Es ging um den Hinweis auf eine Geiselnahme und das Einbringen einer Waffe.

Es haben nicht nur alle Kolleginnen und Kollegen der JVA Fuhlsbüttel auf freie Tage, Urlaub usw. verzichtet, sondern auch die Revisionsgruppe des Amtes für Justizvollzug und die Polizei haben tatkräftig unterstützt.

Diese einwöchige Situation, in der alle Insassen der JVA Fuhlsbüttel sowie der Sozialtherapeutischen Hamburg unter Verschluss waren, hat den Kolleginnen und Kollegen einiges abverlangt, und es wurde einmal mehr geschafft!

Thomas Wittenburg

Landesvorsitzender


Wir bewahren ein ehrendes Andenken.

Herr Jürgen Koch verstarb im April 2016 im Alter von 73 Jahren.

Herr Heinz Berg verstarb im April 2016 im Alter von 89 Jahren.

Herr Hans Bruger verstarb im Juni 2016 im Alter von 80 Jahren.

Herr Michael Johne verstarb im Juni 2016 im Alter von 60 Jahren.

Herr Werner Steffen verstarb im Juni 2016 im Alter von 70 Jahren.

Herr Harry Jebsen verstarb im August 2016 im Alter von 89 Jahren.

Herr Gert Engelbrecht verstarb im September 2016 im Alter von 86 Jahren.


Prognosen bestätigt und nicht wirklich Entlastung in Sicht

Jetzt schlägt die Personalmisere in den Hamburger Anstalten vollends durch. Wie bereits durch die Vollzugsdienstleiter und den Personalrat prognostiziert, ist die Personalknappheit in den Anstalten unerträglich und lässt nicht den geringsten Spielraum in der Personalplanung!

Ganz im Gegenteil: In der JVA Billwerder wurden temporär Betriebe geschlossen, Freizeit und Aufschluss für Gefangene wurden eingeschränkt. In der JVA Fuhlsbüttel wurden sowohl Beamte als auch Tarifbeschäftigte des Werkdienstes für die Betreuung von Gefangenen auf den Stationen eingesetzt, obwohl diese ihr Stundensoll und stellenweise ihre vereinbarungsgemäß zu leistenden Dienste an Wochenenden im Stationsdienst bereits absolviert hatten.

Auf Grund der katastrophalen Situation im AVD bzw. im Stations- und Schichtdienst blieb den Anstalten keine andere Wahl. Der Schichtdienst ist tageweise derart unterbesetzt, dass eine Gefährdung der Ordnung und Sicherheit auf den Stationen und somit in den Anstalten nur noch durch massive Mehrarbeit ausgeschlossen werden kann!

Das traurige Fazit erleben unsere Kolleginnen und Kollegen jeden Tag aufs Neue und mittlerweile auch die Inhaftierten. Die Behördenleitung versucht durch Ausbildung von neuen Kolleginnen und Kollegen gegenzusteuern. Leider viel zu spät! Ab Oktober soll es mit der Verteilung des erfolgreich beendeten AVD Lehrgangs bergauf gehen.

Dennoch bleiben die Zeiten personell hart und kommende Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Hamburg wird Ausrichter des OSZE-Gipfels und Gastgeber des G20 -Treffens. Während laut Bild Zeitung 7500 Polizisten den Minister-Gipfel (OSZE) am 8. und 9. Dezember 2016 sichern, kann der Justizvollzug nicht auf zusätzliche Ressourcen aus anderen Bundesländern im Bereich des Allgemeinen Vollzugsdienstes hoffen. Das G20-Gipfeltreffen am 7. und 8. Juli 2017 fällt mitten in die Urlaubszeit.

Diese Treffen wurden in der Vergangenheit immer wieder von gewaltbereiten Chaoten und Gegnern neben friedlich demonstrierenden Protestlern für ihre Zwecke missbraucht. Welche zusätzlichen Aufgaben diesbezüglich auf die Justizvollzugsanstalten zukommen, lässt sich an Hand der letzten OSZE- und G20-Gipfel nur erahnen. Ruhiger wird es angesichts der kommenden Aufgaben sicher nicht.

Es wird Zeit, dass der Hamburger Senat hier gegensteuert und Mehrarbeit bei Vollzugsbediensteten in begrenztem Umfang zur Auszahlung bringt, um die personellen Spitzenbelastungen auszugleichen und den Anstalten etwas Luft zu verschaffen.

Rene Müller

Stellv. Landesvorsitzender


Liebe Kolleginnen und Kollegen im Ruhestand,

ich möchte Sie herzlich zu unserer Weihnachtsfeier am Dienstag, den 6. Dezember 2016, in der Handwerkskammer Hamburg (großer Saal), Holstenwall 12 in Hamburg einladen.

Einlass ab 10:30 Uhr, Beginn 11:00 Uhr, Essen um 12:00 Uhr

Veranstaltungsende gegen 16:00 Uhr nach dem Kaffee  

Die Eigenbeteiligung beträgt für Mitglieder u. Partner je 30 €, für Gäste 35 €

Die Anmeldungen bitte schriftlich per Post oder an die oben genannte Mailadresse. Anmeldeschluss ist der 21. November 2016.

Mit der Anmeldung bitte ich Sie die Eigenbeteiligung auf folgendes Konto zu überweisen:

Kontoinhaber: LVHS

Stichwort: Weihnachtsfeier 2016

IBAN: DE34 6609 0800 0007 5611 64

BIC: GENODE61BBB

Die Überweisung gilt als verbindliche Anmeldung, eine Erstattung der Eigenbeteiligung erfordert eine Absage bis zum 25.11.2016

Herzliche Grüße

Hans-Georg Baatz

bbbank d 4c klein


Verwaltung

Bilder